Kreisverband Werra-Meissner

BUND OVB Bad Sooden Allendorf

Der Ortsverband Bad Sooden Allendorf ruht zur Zeit, es besteht aber der Wunsch nach regelmäßigen Treffen.

Trotzdem sind einige Projekte - z.T. vom Kreisverband angestoßen - umgesetzt worden bzw. müssen weiter verfolgt werden.

Die Märchenapfelwiese wird weiterhin betreut und bepflanzt. Schon länger geplant ist ein Hinweisschild auf die Sorten und deren Eigenschaften unter dem Motto "Pflück mich, ich bin reif". Evtl. beteiligt sich die Stadt an Aufstellung und Kosten.
Die Ernte steht der Öffentlichkeit zur Verfügung, kann z.B. von Kindergärten oder Schulen und Kurgästen gepflückt werden und wird auch rege genutzt. Schnittkurse haben in der Vergangenheit stattgefunden und sollten unbedingt fortgesetzt werden.
Verantwortlich fühlen sich Familie Seidel, A. Rühling, Familie Tilgner, A. Trube und die Stadt BSA - sie mäht die Fläche regelmäßig.

Aussichten: Die Fläche ist inzwischen voll bepflanzt, eine neue mit der Stadt bereits vereinbart. Sie kann bei Bedarf zukünftig neu entwickelt werden.

 

Zwei Amphibienprojekte sind bereits umgesetzt worden unter Federführung von Thomas Reimann: das Moorschlammlager und die Anlage von Amphibienbiotopen an den Bruchteichen. Auch hier hat die Stadt unterstützend mitgewirkt.
Aussichten: Wünschenswert wäre, deren Entwicklung regelmäßig zu beobachten und (Fehl-)Entwicklungen Thomas Reimann mitzuteilen. Der eine oder andere Spaziergang lässt sich sicher dorthin unternehmen.

 

Ein Insektenhotel hat der Ortsverband in Zusammenarbeit mit dem Jugendzentrum vor einigen Jahren an den Bruchteichen in Absprache mit dem Imkerverein und der Stadt auf den dortigen Blühflächen aufgestellt. Es wird regelmäßig kontrolliert und ggfls. repariert oder neu "möbliert".
Verantwortlich zeichnen A.Rühling, W. v. Bültzingslöwen.

Aussichten: Wünschenswert wäre, die Zusammenarbeit mit dem Jugendzentrum wieder aufzunehmen und die Jugendlichen einzubeziehen.

 

Die Veranstaltung mit der Stadt zur Pestizidfreien Gemeinde mit unserer Expertin Corinna Hölzel war ein voller Erfolg. Versprechungen sind leicht gemacht, sie müssen auch umgesetzt werden.

Deshalb hat Wolf von Bültzingslöwen für den BUND Etappenziele angeregt, deren Umsetzung jederzeit überprüfbar sind.
Hier die wichtigsten:

  1. Auftrag an den neuen Kurdirektor: Imagewechsel von der Kur- zur "Kur- und Heilstadt". Dafür andere Bepflanzungen (in Zusammenarbeit mit dem Bauhof), z.B. Anlage von Duftkräuter- bzw. Heilkräuterbeeten für die Kurgäste anstatt sog. Wechselbepflanzungen mit Stiefmütterchen und Co, die der Natur nicht dienen und viel Arbeit machen.
  2. Lehrpfade als Wanderanreiz für das neue Image. Motto: Was tut die Stadt für die Biodiversität? Dazu Einbeziehung von interessanten Etappenzielen (Moorschlammlager/Amphibienbiotop an den Bruchteichen, Insektenhotel auf der Staudenwiese ebendort, Apfelbaum-Märchenwiese - übrigens alles umgesetzte BUND-Projekte).
  3. Stadt beteiligt sich evtl. an einem schönen Schild für die Apfel-Märchenwiese. Motto nach Frau Holle: "Pflück mich, ich bin reif" incl. Beschreibung der Sorten und deren Wert für die Gesunderhaltung von Mensch und Natur (An apple a day keeps the doctor away)...
  4. Die Stadt wird hoffentlich einen Pestizidbeschluss fassen, er wird demnächst im Bauausschuss und dann im Parlament behandelt. Der Beschluss sollte alle Gifte (Pestizide) und nicht nur Glyphosat umfassen und vor allem die verpachteten Grundstücke einbeziehen.
  5. BSA stellt sich als „Beratungsgemeinde“ für den WMK zur Verfügung, um ihre Erfahrungen weiterzugeben. Evtl. gemeinsame Nutzung von Maschinen (Maschinenring) zur Kostenminimierung.

Es kommt jetzt darauf an, ein wachsames Auge auf die Umsetzung der versprochenen Zusagen zu haben und hartnäckig nachzufragen. Zusammenarbeit mit den Parteien sollte gesucht werden.

 

Die Bepflanzung des Baumkreuzes bei Ifta mit drei Speierlingen in Gedenken an unsere verdienten verstorbenen Mitglieder Carl und Carla Schneider ist gelungen – die Bäume sind gut angewachsen und gedeihen prächtig. Ein Besuch dort lohnt sich um so mehr wegen der grandiosen Aussicht von der Ruhebank über das Eichsfeld.

Aussichten: Es besteht der Plan, den Bäumen eine Gedenktafel beizustellen. Hierfür gibt es auch schon eine finanzielle Unterstützungszusage. Ein(e) Verantwortliche(r) wäre schön.

 

In Orferode hatte sich vor einiger Zeit eine kleine Ortsgruppe zusammengefunden, die einige schöne Pläne für den Ort entwickelt hat. Leider sind die Aktivitäten nicht weiter verfolgt worden, können aber jederzeit wiederbelebt werden.

Die Gruppe hat erfolgreich dabei mitgewirkt, die Zerstörung eines Kalkmagerrasens durch ein Baugebiet zu verhindern.“