Kreisverband Werra-Meissner
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BUND Ortsverband Bad Sooden-Allendorf

BUND OVB Bad Sooden Allendorf

Der Ortsverband Bad Sooden Allendorf wurde im Dezember 2025 aufgelöst.

In den vergangenen Jahren wurden etliche Projekte umgesetzt:

Eine Märchenapfelwiese wurde angelegt und über 30 Jahre lang betreut. Einmal im Jahr zur Märchenwoche wurde hier in Kooperation mit einem Kindergarten und der Stadt ein Apfelbaum gepflanzt.
Die Ernte steht der Öffentlichkeit zur Verfügung, kann z.B. von Kindergärten oder Schulen und Kurgästen gepflückt werden und wird auch rege genutzt. Schnittkurse haben hier in der Vergangenheit stattgefunden und sollten unbedingt fortgesetzt werden.
Die Stadt BSA mäht die Fläche regelmäßig.

Zwei Amphibienprojekte sind umgesetzt worden unter Federführung von Thomas Reimann: das Moorschlammlager und die Anlage von Amphibienbiotopen an den Bruchteichen. Auch hier hat die Stadt unterstützend mitgewirkt.
Wünschenswert wäre, deren Entwicklung regelmäßig zu beobachten und (Fehl-)Entwicklungen Thomas Reimann mitzuteilen. Der eine oder andere Spaziergang lässt sich sicher dorthin unternehmen.
Siehe dazu auch Moorschlammlager in Bad Sooden Allendorf wird zum BUND-Gelbbauchunkenbiotop umgestaltet

Ein Insektenhotel hat der Ortsverband in Zusammenarbeit mit dem Jugendzentrum vor einigen Jahren an den Bruchteichen in Absprache mit dem Imkerverein und der Stadt auf den dortigen Blühflächen aufgestellt. Es wurde regelmäßig kontrolliert und ggf. repariert oder neu "möbliert".

Die Veranstaltung mit der Stadt zur Pestizidfreien Gemeinde mit unserer Expertin Corinna Hölzel war ein voller Erfolg. Versprechungen sind leicht gemacht, sie müssen auch umgesetzt werden.

Deshalb hatte Wolf von Bültzingslöwen für den BUND Etappenziele angeregt, deren Umsetzung jederzeit überprüfbar sind. Hier die wichtigsten:

  1. Auftrag an den neuen Kurdirektor: Imagewechsel von der Kur- zur "Kur- und Heilstadt". Dafür andere Bepflanzungen (in Zusammenarbeit mit dem Bauhof), z.B. Anlage von Duftkräuter- bzw. Heilkräuterbeeten für die Kurgäste anstatt sog. Wechselbepflanzungen mit Stiefmütterchen und Co, die der Natur nicht dienen und viel Arbeit machen.
  2. Lehrpfade als Wanderanreiz für das neue Image. Motto: Was tut die Stadt für die Biodiversität? Dazu Einbeziehung von interessanten Etappenzielen (Moorschlammlager/Amphibienbiotop an den Bruchteichen, Insektenhotel auf der Staudenwiese ebendort, Apfelbaum-Märchenwiese - übrigens alles umgesetzte BUND-Projekte).
  3. Stadt beteiligt sich evtl. an einem schönen Schild für die Apfel-Märchenwiese. Motto nach Frau Holle: "Pflück mich, ich bin reif" incl. Beschreibung der Sorten und deren Wert für die Gesunderhaltung von Mensch und Natur (An apple a day keeps the doctor away)...
  4. Die Stadt wird hoffentlich einen Pestizidbeschluss fassen, er wird demnächst im Bauausschuss und dann im Parlament behandelt. Der Beschluss sollte alle Gifte (Pestizide) und nicht nur Glyphosat umfassen und vor allem die verpachteten Grundstücke einbeziehen.
  5. BSA stellt sich als „Beratungsgemeinde“ für den WMK zur Verfügung, um ihre Erfahrungen weiterzugeben. Evtl. gemeinsame Nutzung von Maschinen (Maschinenring) zur Kostenminimierung.

Die Bepflanzung des Baumkreuzes bei Ifta mit drei Speierlingen in Gedenken an unsere verdienten verstorbenen Mitglieder Carl und Carla Schneider ist gelungen – die Bäume sind gut angewachsen und gedeihen prächtig. Ein Besuch dort lohnt sich um so mehr wegen der grandiosen Aussicht von der Ruhebank über das Eichsfeld.

In Orferode hatte sich vor einiger Zeit eine kleine Ortsgruppe zusammengefunden, die einige schöne Pläne für den Ort entwickelt hat. Leider sind die Aktivitäten nicht weiter verfolgt worden, können aber jederzeit wiederbelebt werden.

Die Gruppe hat erfolgreich dabei mitgewirkt, die Zerstörung eines Kalkmagerrasens durch ein Baugebiet zu verhindern.

Aktuell gibt es kein/e Ortsbeauftragte/n