26.10.2023 // E-Werk Eschwege
Der Ausstieg aus fossilen Energieträgern, wie Öl, Gas und Kohle führt unweigerlich zu einem starkenAnstieg unseres Strombedarfs – dieser soll sich innerhalb der nächsten 25 Jahre fast verdoppeln. Ein wesentlicher Treiber hierfür ist die Wärmewende: Millionen von Haushalten werden in Zukunftdirekt oder indirekt mit Ökostrom heizen.
Damit unser Strommix aus erneuerbarer Energie kommt, braucht es einen starken Ausbau vonWind- und Solarenergie. Hier sind Kommunen gefragt, aber auch Einzelpersonen können bereits etwas tun. Bürgerinitiativen, Stadtwerke und Bürgerenergiegenossenschaften können gemeinsammit den Kommunen erneuerbare Wärmenetze voranbringen und sich hierfür bereits im Rahmen der Wärmeplanung einbringen.
Henning Peters schlägt den Bogen von der kommunalen Wärmeplanung bis zum lokalen Ökostromausbau und erläutert, welche Rolle Zivilgesellschaft, Genossenschaften, Stadtwerke und Kommunen für die „Klimawende von unten“ einnehmen können.
Was bedeutet Klimaneutralität für den Strom- und Wärmesektor und warum sind kommunale Maßnahmen für die Wärmewende und den Erneuerbaren-Ausbau so wichtig? Was für Möglichkeiten habe ich selber Strom zu produzieren - z.B. durch ein Balkonkraftwerk oder eine Solar-Selbstbaugemeinschaft?
Über diese und weitere Fragen wollen wir nach einem Impulsvortrag in den Austausch gehen.
Henning Peters ist Referent vom Umweltinstitut München. Er berät Kommunen und Bürgerinitiativen zur „Klimawende von unten“.
Nachtrag: Die Veranstaltung war sehr gut besucht, die Stühle haben nicht ausgereicht.
Der Referent Henning Peters vom Umweltinstitut München hielt einen inhaltsreichen und sehr interessanten Vortrag wie die Klimawende von unten gelingen kann.
Seine Folien hat er uns dankenswerterweise zur Verfügung gestellt, so dass wir sie hier auf unserer Webseite veröffentlichen dürfen.