Was wächst da eigentlich auf unseren Streuobstwiesen unter den Obstbäumen?

Eine erste (sicherlich noch nicht vollständige) Erfassung im August 2016 von Lena und Sylvia ergab in

Motzenrode:

Schafgarbe

Roter Klee

Acker-Winde

echtes Johanniskraut

Klatschmohn

Wiesen-Labkraut oder Weißes Labkraut

Schmalblättriges Weidenröschen

Wiesenstrochschnabel

Wilder Majoran (Denke ich zumindest...)

Gewöhnlicher Hornklee

Kleiner Klappertopf

Wilde Möhre

Frauenmantel

 

Niederdünzebach:

Echtes Johanniskraut

Wiesen-Witwenblume

Zaunwicke

Weißer Klee

Stinkender Storchschnabel

Scharfer Hahnenfuß

Labkraut

Wolliges Honiggras

Kleine Braunelle

Straußgräser

 

Dies ist sicherlich keine vollständige Liste - das holen wir dann im nächsten Jahr nach!

Bilder vom Baumschnittkurs

nach dem Öschbergverfahren mit Krafft Winter am 29.01.2011

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Jugendfeuerwehr Niederdünzebach und BUND Kreisverband Werra-Meißner verhelfen Streuobstwiese zu neuem Leben

20 hochstämmige Obstbäume wurden am 28.11.2009 von 16 Mitgliedern des BUND und 11 engagierten Helfern der Jugendfeuerwehr Niederdünzebach auf einer ehemaligen Streuobstwiese neu gepflanzt. Unter Anleitung des Landschaftsgärtners  Gerhard Sporer wurden standortgerechte, alte Apfel- und Birnensorten fachgerecht in die Erde gebracht. Nach der Pflanzung mit Verbissschutz über und unter der Erde und der Befestigung an Pfählen erfolgte das Angießen mit mitgebrachtem „Feuerwehrwasser“.

Sigrid Erfurt und Dirk Landau (beide Mitglied des hessischen Landtags und im BUND engagiert) beteiligten sich durch Baumspenden. Frau Erfurt versenkte sogar eigenhändig ihre „Stiftung“ im Wiesengrunde.

Auch Otto Löwer aus Kassel und Vorstandsmitglied des BUND Landesverbandes Hessen - schwang ebenfalls den Spaten und übernahm Kosten und Patenschaft für 2 Kasseler Renetten, eine alte, regionale Apfelsorte.

Gerhard Sporer zeigte den interessierten Pflanzern und Pflanzerinnen anschließend den Pflanzschnitt, der über spätere Wuchsform und Ertrag der Bäume entscheidet.

Zu Apfelpunsch, natürlich von Streuobstwiesensaft, Ahler Worscht und Käsebrot gab es nach getanem Werk noch Informationen über den vielfältigen Lebensraum Streuobstwiese und die zukünftige geplante Bewirtschaftung dieses mit weitem Blick über das Eschweger Becken besonders schön gelegenen, Fleckchens Erde.

Szenen einer Rettungsaktion, Neuanlage der Streuobstwiese

Ganz am Anfang - Unsere Streuobstwiese im Herbst 2007