Werraversalzung

BUND und BI „Rettet die Werra“ am 10.4.11 wieder gemeinsam in einem Boot

Nach 2010 nun schon zum 2. Mal gingen BUND und BI „Rettet die Werra“ gemeinsam auf die Werra, um Kali & Salz die Rote Karte zu zeigen. Der Zeitpunkt war wieder optimal gewählt: Kurz zuvor hatte der Runde Tisch  den Flussverschmutzer Kali & Salz aufgefordert, endlich seiner Verpflichtung aus der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie zur Reinhaltung der Werra nachzukommen.

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Nistkastenbau auf dem Hohenhäuser Weihnachtsmarkt

Am 3. Adventswochenende 2010

Jungen und Mädchen, kleine und große Kinder waren wieder mit Feuereifer dabei, als der BUND Werra-Meißner nun schon zum 3. Mal auf dem Weihnachtsmarkt auf Gut Hohenhaus für Kinder den Bau von Nistkästen anbot. Samstag und Sonntag wurde genagelt, was die Hämmer hergaben, um aus den zuvor zugeschnittenen Bausätzen „schicke Eigenheime“ für Blaumeisen zu fertigen.

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Rübenrabatz in der Kirschenstadt Witzenhausen am 2. November 2010

Carrotmob, eine weltweite Bewegung, die mit der geballten Käufermacht Unternehmerverhalten beeinflussen will, kennt man aus großen Städten. Der carrotmob heißt so, weil man den Esel nicht mit Treiben, sondern am besten mit Locken vorwärts bringt, indem man ihm eine Karotte vor die Nase hält. Der Esel ist in diesem Fall der Unternehmer, der durch einen Käufer-Ansturm (also mal nicht durch Boykott) zu einer „guten Tat“ bewegt wird und sich verpflichtet, einen bestimmten Prozentsatz seiner Tageseinnahmen in eine klimawirksame Maßnahme zu investieren.

Der BUND - Kreisverband Werra-Meißner organisierte zusammen mit der Transition-Town-Initiative Witzenhausen am 2.November 2010 den ersten carrotmob in Nordhessen.

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Eine Verabredung in Gummistiefeln – da musste der Treffpunkt am Wasser liegen!

Eine Bacherkundung  im Rahmen der Ferienspiele an der Losse in Hessisch Lichtenau

Auch 2010 haben die Ferienspielkinder das fließende Lossewasser genau unter die Lupe genommen. Mit Sieben wurden zahlreiche Bachbewohner gefangen und in Lupengläsern genau betrachtet. Dabei mussten die Kinder natürlich besonders vorsichtig sein. Die Tierchen sollten ja nicht zu Schaden kommen.

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Falterwanderung am Tag der Artenvielfalt

Der gut gewählte Termin – internationaler Faltertag und internationaler Tag der Artenvielfalt (dazu noch im Jahr der Artenvielfalt) – für die nun bereits 3. Schmetterlingswanderung des BUND am 22.Mai 2010 an der Zeche Glimmerode war wieder ein Erfolg: ca. 20 Menschen jeden Alters machten sich auf die Suche nach den kleinen Gauklern der Lüfte.

Trotz des kalten Winters und der viel zu nasskalten Maiwochen konnten bei teilweise bedecktem Himmel wieder einige seltene Schmetterlinge beobachtet und fotografiert werden, wie z.B. der dunkle und der Würfel-Dickkopffalter, der Senf- und der Rapsweißling und der Perlbinder oder Schlüsselblumendickkopffalter. Bei der Bestimmung der Arten half Herr Gottschalk mit seiner großen Detailkenntnis.

Die geringe Zahl fliegender Falter ließ Raum für die Betrachtung anderer Naturschönheiten, wie z.B. das Zweiblatt (eine Orchideenart) oder das Knabenkraut und andere seltene Blühpflanzen. Die Kinder zeigten stolz gefangene Frösche und eine junge Zauneidechse, die sich in der warmen Kinderhand sichtlich wohl fühlte.

Ob die geringe Zahl der Schmetterlingsarten nur dem Wetter geschuldet war oder auch der zunehmenden Verbuschung (Sukzession) der ehemaligen Zechenbrachflächen, konnte nicht sicher bestimmt werden. Sicher ist aber, wenn man diese bisher so reichhaltigen Falter- und Pflanzenbiotope erhalten wollte, müßten umfangreiche Pflegemaßnahmen erfolgen.

Einmal mehr wurde den Teilnehmern bewußt, wie vielfältig und reichhaltig unsere Natur ist. Der Tag der Artenvielfalt zeigte aber auch auf, wie bedroht sie durch menschliche Eingriffe ist und wie sensibel sie darauf reagiert. Um sie für uns und unsere Kinder zu erhalten, bedarf es größerer Anstrengungen als bisher.

Gemeinschaftsaktion von BUND, Kanurado und BI "Rettet die Werra"

Protstaktion in Kleinvach

Kleiner Anfang – großer Erfolg, so könnte man die erste Paddel-Demotour des BUND Werra Meißner für eine saubere Werra überschreiben.

„Wir könnten doch im April mal ´ne kleine Kanutour auf der Werra machen. Dann zeige ich Euch wie schön sie ist, erzähle was über Gewässerökologie und sanften Tourismus,“ so Manfred Weick - Besitzer von Kanurado  beim Planungsfrühstück des BUND Kreisverbandes Werra-Meißner Anfang März diesen Jahres.
„Dann müssen wir eigentlich auch gleich für eine salzfreie Werra demonstrieren, vielleicht sogar mit der BI „Rettet die Werra“ zusammen“, so eine der weiteren Ideen aus dem Mitgliederkreis.

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„Rette sie, wer kann“

Unter diesem Motto wurde im Juni gemeinsam mit der Grundschule Fürstenhagen ein Umsiedlungsprojekt für Amphibien durchgeführt.
Der Hintergrund: Für den Bau der A44 wurden bereits in den zurückliegenden Jahren Erdarbeiten im Bereich der zukünftigen Auf– und Abfahrt der Autobahn bei Föhren ausgeführt. Mittlerweile hatte sich in den Senken nicht nur Wasser angesammelt, sondern auch eine Vielzahl von Amphibien, die diese Feuchtzonen als Laichbiotope angenommen haben.

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„... hier ist ein Hummer!“

Das zweite Projekt in Hessisch Lichtenau war eine Bacherkundung im Rahmen der Ferienspiele 2008. Mit Küchensieb, Lupe und Gummistiefeln ging es auf Erkundungstour. Ein Bach ist ja viel mehr als „nur“ Wasser.

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